30.07.26 – Hüttentag 2026

Stahlbranche sucht Wege aus der (globalen) Krise

Teilnehmer des Deutschen Hüttentags stellen sich den drängenden Branchen-Themen Energiepreis-Krise, Geopolitik und Handeslskrieg...

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Die Stahlerzeuger-Branche steckt in der Krise. Der Druck ist global, ökologisch, preislich und transformatorisch. © REA Elektronik

 

Am 12. November 2026 trifft sich die Stahlbranche in Essen zum Hüttentag 2026. Unter dem Leitthema „Die Stahlbranche als Eckpfeiler der gesellschaftlichen Transformation“ erwarten die Teilnehmer hochkarätige Keynotes sowie praxisnahe Lösungen und Innovationen aus erster Hand. Neue geopolitische Entwicklungen prägen die Rahmenbedingungen: Eine zunehmend unberechenbare US-Zollpolitik, regulatorische Eingriffe wie CBAM und Importquoten sowie steigende Energiepreise infolge globaler Konflikte, die den Druck auf die Branche erheblich erhöhen. Gleichzeitig bleibt ungewiss, wie sich mögliche Preissteigerungen auf die Nachfrage der Abnehmerbranchen auswirken werden.

Der Hüttentag 2026 greift diese Themen auf und bietet eine Plattform für Austausch, Orientierung und neue Perspektiven – gemeinsam mit Experten aus Industrie, Politik und Forschung. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragestellungen:

  • Importdruck: Was bringen die Grenzausgleichsmechanismen?

  • Kostendruck: Welches Energiepreislevel verkraften die energieintensive Prozesse Stahlbranche?

  • Marktdruck: Sind regionale Standorte nur noch Spielball der Global Players?

  • Wirtschaft: Wie verändert sich die Stahlnachfrage durch Abwanderung der Industrieproduktion?

  • Innovationen: Höhere Effizienz, weniger Emissionen, höhere Qualität, bessere Resilienz und soziale Verantwortung

Es können noch Vortrags-Papers eingereicht werden. Glück auf!

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