22.05.26 – Auf der wire vorgestellt
Swiss Steel Group setzt auf Elektrostahlroute
Die Swiss Steel Group hat auf der wire ihre Neuentwicklungen im Bereich Speziallangstahl präsentiert. Im Fokus: Lösungen mit reduziertem Fussabdruck.
Unter dem Leitmotiv „Make Steel Matter“ zeigt das Unternehmen, wie entscheidend Spezialstahl für den Fortschritt ist. Spezialstähle der Swiss Steel Group kommen in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz – unter anderem in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, in der Energieversorgung sowie in der Medizintechnik. Sie sind häufig Bestandteil sicherheitsrelevanter oder hochbeanspruchter Komponenten und tragen zur Funktionalität und Zuverlässigkeit technischer Systeme bei.
Nachhaltige Stahlproduktion
Ein Schwerpunkt war auch die nachhaltige Ausrichtung der Stahlproduktion. Die Swiss Steel Group setzt konsequent auf die Elektrostahlroute und produziert auf Basis von Stahlschrott. Rund 92 % der eingesetzten metallischen Rohstoffe stammen aus recyceltem Material, jährlich werden etwa 1,3 Mio. t Schrott verarbeitet.
Auf dieser Grundlage erreicht das Unternehmen einen deutlich reduzierten CO2-Fussabdruck: Die Emissionen liegen bei rund 0,17 t CO2 pro Tonne Rohstahl (Scopes 1+2) und damit bis zu 85 % unter dem weltweiten Durchschnitt der Stahlindustrie (Scope 1,2 und teils 3, World Steel Mix). Gleichzeitig basiert ein grosser Teil der Energieversorgung auf emissionsarmen Quellen – rund 83 % stammen aus Low-Carbon-Energie, davon ein wachsender Anteil aus erneuerbaren Quellen.
Dieses Engagement wurde auch extern bestätigt: Swiss Steel Group erhielt erneut die Bestnote „A“ im CDP-Rating für Klimaschutz. Zusätzlich wurde das Unternehmen von EcoVadis mit der Platin-Medaille ausgezeichnet, der höchsten Bewertung der Plattform für Nachhaltigkeitsleistungen. Diese Bewertungen unterstreichen die Fortschritte des Unternehmens bei der Reduktion von Emissionen, der Nutzung von Recyclingmaterialien und der transparenten Offenlegung von Umweltdaten.



