02.06.26 – Castforge 2026 in Stuttgart
Cogne sucht den Dialog mit der Branche
Wenn sich Anforderungen an Bauteile verschärfen, rückt das Vormaterial in den Fokus. Zusammen mit Cogne kann man in die Prozesskette eintauchen...
Nach der erfolgreichen Castforge-Premiere im Jahr 2024 ist das Unternehmen erneut vor Ort und bringt als Stahlhersteller seine Perspektive in den Austausch ein: „Die CastForge ist für uns ein wichtiger Ort, um direkt mit der Branche über Anforderungen an Werkstoffe und Bearbeitungsprozesse zu sprechen – und darüber, wie sich Unternehmen in einem zunehmend komplexen Handelsumfeld verlässlich aufstellen können“, erklärt Stefan Lölling, Vertriebsbeauftragter für Walzdraht und Halbzeuge bei Cogne Edelstahl.
Neben technischen Themen rücken bei vielen Unternehmen aktuell auch regulatorische und handelspolitische Rahmenbedingungen in den Vordergrund. Dazu zählt insbesondere der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) der EU, der ab 2026 in seine definitive Phase übergegangen ist. Gleichzeitig sorgen Diskussionen über geopolitische Unsicherheiten und sich ändernde Importvorgaben dafür, dass Einkaufs- und Projektteams ihre Prozesse häufiger neu justieren müssen. Vor diesem Hintergrund gewinnen Transparenz, Dokumentation und Planbarkeit in der Beschaffung weiter an Bedeutung – nicht nur mit Blick auf Kosten, sondern auch auf Nachweise und Zeitpläne entlang der Lieferkette.
Nachfragen
Cogne greift diese Themen in Stuttgart als Gesprächsanlass auf und ordnet sie gemeinsam mit Anwendern praxisnah ein. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger abstrakte Debatten als konkrete Fragen aus dem Projektalltag: Welche Anforderungen ergeben sich aus neuen Nachweis- und Berichtspflichten? Welche Informationen werden entlang der Lieferkette künftig früher benötigt? Und wie lassen sich Materialauswahl, Bearbeitung und Terminplanung unter veränderten Rahmenbedingungen weiterhin verlässlich zusammen denken?
Castforge: Halle 10, Stand 10G62



