07.12.22 – 3D-Druck-Software

Noch schneller und präziser

Der deutsch-französische Softwarehersteller Coretechnologie hat die etablierte „4D_Additive“-Software weiterentwickelt und in der aktuellen Version 1.4 SP0 mit diversen neuen und optimierten Funktionen ausgestattet. Highlight der 1.4-SP0-Version sind die überarbeiteten Nestingfunktionen.

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Mit 1.4 SP0 hat Coretechnologie die neue Version der „4D_Additive“-Software auf den Markt gebracht. Highlight sind die überarbeiteten Nestingfunktionen. © CT Coretechnologie

 

Im Vergleich zur Vorgängerversion hat 4D_Additive jetzt eine höhere Geschwindigkeit, Genauigkeit und Packungsdichte sowie eine optimierte Packungsverteilung. Zusätzlich verfügt die Software über eine neue Nestingstrategie. So erlaubt die Powercopy-Funktion das besonders schnelle Packen identischer Teile mit einer optimierten Packdichte.

In der neuen Softwareversion ist ab sofort der gesamte FDM-Prozess abbildbar, zugleich ermöglicht sie die Erzeugung FDM-spezifischer Supports, das Aushöhlen von Modellen sowie spezielle FDM-Hatching- und -Slicing-Strategien. Darüber hinaus ist die realistische Darstellung der einzelnen Schichten und des resultierenden Modells mit einem hochauflösenden 3D-Player möglich. Zur Ausgabe an die Maschine werden außer dem STL-Format die Slicing-Daten in einer speziellen G-Code-Datei für Volumic- und Ultimaker-Drucker exportiert.

 

Datenoptimierung und Prozessmanagement für Eos-Maschinen

Durch die Integration der Eosprint-2.0-Schnittstelle können Druckdaten aus 4D_Additive ohne Umwege über andere Softwaretools direkt an Eos-Maschinen gesendet werden. Die 3D-Printing-Software ermöglicht so das Lesen von nativen CAD-Daten, deren Aufbereitung für gängige 3D-Druckvefahren sowie die Kontrolle und Optimierung von Prozessparametern und die Versendung der Daten an Eos-Systeme mit einem Tool. Die in 4D_Additive integrierte Eosprint API berechnet hierbei den exakten Weg des Lasers beim Produktionsprozess und optimiert Faktoren wie Baugeschwindigkeit und Oberflächenbeschaffenheit. Die Version 4D_Additive 1.4 unterstützt gängige Eos-Maschinen wie die Modelle „M 290“, „M 400“, „M 400-4“, „M 300-4“, „P 500“, „M 100“ sowie ab diesem November auch die „Formiga P 110 Velocis“.

Automatische Scandatenreparatur und STL-Reduzierung

Die „Marching Cube“-Funktion von 4D_Additive ermöglicht die Reparatur von qualitativ minderwertigen Scandaten und STL-Modellen mit zahlreichen Löchern, Messerkanten und verkehrt ausgerichteten Dreiecken und erzeugt automatisch geschlossene Volumenkörper. Zudem hilft die neue „Mesh Reduction“-Funktion bei der Reduzierung von Elementen und Dreiecken bei STL-Modellen. Damit wird es möglich, die Datenmengen wirkungsvoll auf Knopfdruck zu reduzieren. Hierbei kann der Anwender die prozentuale Verringerung, die maximale Anzahl der Dreiecke oder die erlaubte Sehnenabweichung einstellen.

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