29.06.26 – Richttechnik

„RTS-FaceLift“ für gestiegene Ansprüche

Richtapparate der Serien „RT“ und „RTS“ der Witels-Albert GmbH zählen seit mehr als einer Dekade zu den populärsten Werkzeugen, um Drähte, Mehrdrähte und Rohre zu richten.

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Schematische Darstellung des „RTS-Standard“- und des „RTS-FaceLift“-Designs. © Witels-Albert

 

Einschließlich des Zubehörs wie mechanische Positionsanzeigen PO, Verbindungswinkeln, Unterplatten, Schutzabdeckungen und Führungsdüsen stehen sie für zuverlässige und reproduzierbare Richtprozesse sowie eine wirtschaftliche Nutzung bei hoher Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus.

So ist es beispielsweise möglich, aus vorhandenen Richtsystemen, die lediglich zwei Richtapparate nutzen, Systeme zu gestalten, die bis zu sechs Richtapparate in sechs verschiedenen Richtebenen in Durchlaufrichtung des Prozessmaterials vereinen. Alternativ lässt sich aus einem solchen System mit minimalem Aufwand eine technische Lösung zum Richten zur Anwendung bringen, die mehr als 21 Richtrollen pro Ebene verwendet. Beide Systemvarianten verbessern die Geradheit des Richtgutes als bestimmendes Qualitätsmerkmal entsprechender Richtprozesse signifikant.

Das neue „FaceLift“-Konzept der bekannten „RTS“-Modelle repräsentiert die Sicherstellung gestiegener Ansprüche, die bei der Verarbeitung von höchstfesten Stahlwerkstoffen (EN 10270-1, EN 10270-2, EN 10270-3) auftreten können.

Zielsetzungen

Im Fokus der „FaceLift“-Konstruktionen stehen die Zielsetzungen, die Zuverlässigkeit des Mechanismus für die Schnellöffnung bzw. den Schnellverschluß unter Extrembedingungen zu erhöhen sowie die Auffederung unter Last ohne Änderung der Haupt- und Anschlußabmessungen zu verringern.

Umsetzung

Das Spektrum der technischen Möglichkeiten ist vor diesem Hintergrund eingeschränkt. Im Hinblick auf die Gestaltung von Einzelteilen verbleiben lediglich die Optionen zur Wahl von Werkstoffen und der Werkstoffbehandlungszustände sowie zur Optimierung der Geometrie. Alle möglichen Optionen wurden bei den „FaceLift“-Konstruktionen genutzt. Insgesamt sind so 32 „FaceLift“-Designs entstanden, die „RTS“-Richtapparate mit 5 und 7 Richtrollen in den 4 Richtbereichen, die von der Rollenanzahl jeweils bestimmte relevante Version 2/3, 3/2, 3/4 bzw. 4/3 und die Ausführungsform mit und ohne mechanische Positionsanzeigen berücksichtigen.

Nachrüstung

Vorteilhaft für Nutzer von „RTS“-Richtapparaten ist die mögliche Umrüstung auf das FaceLift-Design, wenn höchstfeste Prozeßmaterialien das aktuelle Fertigungsprogramm ergänzen.

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