18.10.22 – Additive Fertigung

Materialien im Mittelpunkt

Seinen materialorientierten Ansatz für die Beschleunigung der additiven Fertigung präsentiert der 3D-Druck-Spezialist Essentium auf der anstehenden „Formnext“. Trotz der erwiesenen Vorteile der additiven Verfahren, tun sich manche Hersteller noch schwer, diese in großem Maßstab einzusetzen.

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Die Open-Materials-Plattform von Essentium ermöglicht es, mit hohen Freiheitsgraden zu entwickeln und Visionen in die Tat umzusetzen. © Essentium

 

Um Herstellern dabei zu helfen, Qualität, Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit in der AF-Volumenfertigung zu erreichen, wird Essentium in Frankfurt die „Materials-first“-Strategie vorstellen. Diese Strategie umfasst folgende Punkte:

- Zertifizierung: Essentium hat das gesamte Materialportfolio zertifizieren lassen. Ein Zertifikat der Konformität ermöglicht die Rückverfolgbarkeit der einzelnen Spulen durch den ISO- und AS 9100-Qualitätsprozess. Essentium arbeitet mit Kunden wie U. S. Air Force zusammen, um Materialien für eine einheitliche, reproduzierbare und zuverlässige Teileproduktion zu zertifizieren.

- Open-Materials-Plattform: Essentium entwickelt die „High Speed Extrusion“-3D-Druckplattform weiter. Die Plattform für offene Materialien kann jeden physikalisch kompatiblen Werkstoff verwenden, anstatt proprietäre Materialien zu benötigen, die in der Regel kostenintensiver sind. Andererseits lassen sich die Materialien von Essentium auch auf jedem Open-Source-3D-Drucker verwenden.

- Partnerschaft: Die Materialwissenschaftler von Essentium arbeiten in enger Partnerschaft mit den Kunden, um den optimalen Einsatz von Materialien, Technologien und Prozessen zu ermöglichen. Das Team hat zum Beispiel mit Mercury Systems, Braskem und Virtex kooperiert, um deren Bedürfnisse zu verstehen und Lösungen genau für ihre Anwendungen zu entwickeln. Außerdem arbeitet Essentium mit Chemie- und Mineralspezialisten wie der Lehvoss-Gruppe und BASF zusammen, um Hochleistungswerkstoffe zu entwickeln, die den Standards entsprechen, die für industrielle Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, der Öl- und Gasindustrie, der Biomedizin und der Elektronikfertigung erforderlich sind.

Dr. Blake Teipel, CEO von Essentium, sagt dazu: „Es besteht kein Zweifel daran, dass die Hersteller den Wert von additiver Fertigung für die beschleunigte Produktion von Teilen auf Abruf, die Einsparung von Kosten, die Verringerung von Materialabfällen und die Rationalisierung der Lieferkette in der Geschwindigkeit der Relevanz erkennen. Der Mangel an innovativer Materialentwicklung ist jedoch einer der Gründe, warum sich der 3D-Druck in einigen Branchen noch nicht durchgesetzt hat. Wir haben einen anderen Ansatz gewählt. Er gibt den Herstellern eine größere Kontrolle über ihre Entwicklungen, eine größere Auswahl an Materialien und eine Produktion im industriellen Maßstab zu bahnbrechenden Kosten.“

Essentium Inc.
Tel.: +1 512 6430548
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Formnext12.1/D11