10.08.26 – Oberflächentechnik

Erfolgreiche Zertifizierung für Luftfahrt und Defence

Höhenflug geschafft: Die OTH Oberflächentechnik Hagen hat die Zertifizierung EN 9100:2018 für den hochsensiblen Sektor Luft- und Raumfahrt und Verteidigung erreicht.

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Grund zum Feiern haben die Geschäftsführer der OTH Oberflächentechnik Hagen, Katharina (Mitte) und Udo Gensowski mit der internen Auditorin Saniya Karadal (li.): Das Familienunternehmen hat die Zertifizierung EN 9100:2018 für Luft- und Raumfahrt und Verteidigung erreicht. © OTH

 

Das ist ein echter Meilenstein für das nordrhein-westfälische Familienunternehmen, das seine Spezialisierung damit weiter vorantreibt. Das Angebot des Spezialisten für Oberflächentechnik umfasst Wasserstoffentspröden, chemisch und elektrolytisch Entgraten, Edelstahlbeizen und Passivieren, Elektropolieren, Titan- Kupfer und Aluminiumbeizen, Zink- und Manganphosphatieren, Trommelverzinken und Dickschichtpassivieren sowie Gleitbeschichtungen. Einen Teil der Verfahren übernimmt die OTG Oberflächentechnik in Gronau. Auch schwierige Materialkombinationen und sperrige Abmessungen gehören zum Programm des Familienternehmens.

Seit Jahren für die Luftfahrt aktiv

OTH Oberflächentechnik Hagen arbeitet bereits seit Jahren für die Luftfahrtzulieferindustrie. Auch das war eine Voraussetzung für das Zertifikat. Das Unternehmen ist zudem schon lange ISO 9001-zertifiziert – dies diente als Basis für die EN 9100. In den Voraudits hatte OTH, bedingt durch die langjährige Branchenerfahrung, bereits einen hohen Erfolgsgrad und nur sehr wenige Abweichungen.

Zertifizierungsprozess schließt Risiken aus

Der Zertifizierungsprozess für Qualitätsmanagement-Norm EN 9100:2018 ist anspruchsvoll. Dazu gehören kontinuierliche Mitarbeiterschulungen, interne Überprüfungen, Pflichtaudits bei Lieferanten und ein mehrstufiges finales Audit. Die Zertifizierer durchleuchten den Bewerber im Detail. Um mögliche Risiken wie beispielsweise Missverständnisse, Abweichungen oder Fakes zu vermeiden, sind ausgereifte gelebte Prozesse Grundvoraussetzung.

Zertifizierung macht Spezialwissen sichtbarer

„Für uns ist die EN 9100:2018 ein weiterer konsequenter Schritt Richtung Qualität und Spezialisierung“, freuen sich Katharina und Udo Gensowski aus der Geschäftsleitung. „Unsere Motivation ist es, den Weg als Spezialist weiterzugehen. Durch die Zertifizierung wird unser Potential und Spezialwissen für die Außenwelt sichtbarer. Wir sind in der weltweiten Datenbank OASIS gelistet und für mögliche Neukunden aus dem Bereich der Luftfahrtzuliefererbranche bzw. den OEMs leichter zu finden.“

Anforderungen hundertprozentig mittragen

Mitarbeiterschulungen und das tägliche konsequente Praktizieren von notwendigen Prozessen waren ein zentraler Kern des Zertifizierungsprozesses, denn menschliche Fehler können im Bereich Luftfahrt massive Konsequenzen haben. Deshalb muss jeder im Unternehmen alle Pflichten jederzeit hundertprozentig mittragen.

„Das Anforderungsprofil reicht von absolut leserlichen handschriftlichen Notizen bis hin zu exakten Verhaltensregeln. Jeder Mitarbeiter muss hochsensibel mit Produkten umgehen und Fälschungen sofort erkennen. Selbst die Verschrottung von Teilen ist ein strikt festgelegter Prozess, der die enge Zusammenarbeit mit dem Kunden erfordert,“ erklärt Katharina Gensowski. Um dieses Produktionslevel dauerhaft zu halten, stehen auch künftig kontinuierlich Schulungen und Audits auf dem Programm. Nur so lässt sich die Arbeit auf dem hohen Niveau der Norm EN 9100 dauerhaft sichern.

www.oth-hagen.de