01.12.25 – Neue VDI-Richtlinie

Dichte Flanschverbindungen für Flüssigkeiten und Gase

Die Richtlinie VDI 2290 behandelt die Dichtheit von Flanschverbindungen zum Verarbeiten, Umfüllen und Lagern von flüssigen und gasförmigen Medien.

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Verbindungs-"Flansch" eines Edelstahlrohres. © Fidica

 

Sie gilt für alle Flanschverbindungen im Krafthauptschluss und im Kraftnebenschluss unabhängig von den verwendeten Konstruktionswerkstoffen. In der Richtlinie wird ein Drei-Säulen-Modell vorgestellt, das gleichwertige Wege zum Nachweis der Dichtheit aufzeigt. Zum einen ist dies ein rechnerischer Dichtheitsnachweis auf Basis experimentell ermittelter Dichtungskennwerte, zum anderen der Nachweis durch einen Typ basierten Bauteilversuch. Als dritter Weg zum Dichtheitsnachweis wird die individuelle Einzelprüfung an einer realen Flanschverbindung vorgestellt. Weitere Inhalte der Richtlinie sind Hinweise zur Montage, Qualitätssicherung und Prüfung von Flanschverbindungen sowie Vorgaben für Prüfung und Wartung. Der Anhang enthält Muster der verschiedenen Bauteilversuche sowie Berechnungsbeispiele.

Zielgruppe

Die VDI 2290 wendet sich an Behörden, Verbindungstechnik-Hersteller, Hersteller von Flanschverbindungen und -komponenten, Betreiber von Anlagen, Projektingenieure, Planer, Konstrukteure sowie Montagedienstleister in und von Anlagen mit Flanschsystemen, in denen flüssige und gasförmige Medien gefördert, gelagert und/oder verarbeitet werden.

Kontakt

Dr.-Ing. Christoph Sager

+49-211-6214-404

E-Mail: krdl@vdi.de

www.vdi.de