10.04.26

Patentierte Verfahren zur Oberflächenvorbehandlung und -veredelung

Staku-Analgenbau entwickelt seit Jahrzehnten galvanische Prozesse zur Vorbehandlung und Veredelung von metallischen Halbzeugen in den Bereichen Draht, Band, Rohre und Profile.

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„e-galv“ elektrolytische Verzinkungslinie. © Staku

 
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„e-phos“ elektrolytische Phophatierung, 6-adrig. © Staku

 

Im Labor arbeitet das Fachpersonal permanent an der Verbesserung bestehender Verfahren sowie der Entwicklung neuer Verfahren zur optimalen Problemlösung. Die Umsetzung erfolgt in der Konstruktionsabteilung und in den daran angeschlossenen Werkstätten baut Staku komplette Produktionsanlagen.

Elektrolytische Prozesse zur Reinigung und Beschichtung

Die geschützte Markenklammer „e-systems“ umfasst die elektrolytischen Prozesse zur Reinigung und Beschichtung von Metall- und Nichtmetall-Oberflächen e-clean, e-copp, e-phos und e-galv.

Diese Prozesse sind die über Jahre hinweg perfektionierten Verfahren, die weltweit für hervorragende Produktqualität sorgen.

Bei der Reinigung mit e-clean werden verschmutzende Partikel wie Zunder oder Stearate durch die starke Gasbildung im elektrolytischen Verfahren regelrecht von der Oberfläche abgesprengt.

Resultat ist eine qualifizierte Oberfläche.

Entscheidender Vorteil der elektrolytischen Verkupferung mit e-copp ist neben der kurzen Behandlungszeit, dass keine Badverunreinigung durch steigende Eisenkonzentration stattfindet.

Dies ist beim traditionellen stromlosen Verfahren der Fall. Die Kosten der Badentsorgung, wobei häufig auch nicht genutztes Kupfer mit entsorgt wird, entfallen somit. Ebenso ist die elektrolytisch abgeschiedene Kupferschicht kompakter, homogener und weniger porös.

Verkupferte und blanke Schweißdrähte

Staku entwickelte das „Dual Use Concept“. Dieses bezieht sich vorwiegend auf die Herstellung von verkupferten und unverkupferten bzw. blanken Schweißdrähten im Rahmen der Inline-Fertigung.

So kann durch die wahlweise Zu- oder Abschaltung der Verkupferung e-copp die per e-clean hochreine Drahtoberfläche blank oder mit verkupferter Oberfläche hergestellt werden. Damit können sich die Betriebe die Investition in eine zweite Drahtziehlinie sparen.

Das patentierte Verfahren e-phos eignet sich für die Herstellung von Teilen aus Kaltstauchdraht, für Federdraht-Produkte und zum Ziehen von Stahldrähten. Mit der sehr dichten, feinkristallinen Zinc-Calcium-Phosphatschicht entsteht eine Drahtoberfläche mit ausgezeichneten Gleiteigenschaften, hoher Druckfestigkeit und sehr gutem Rostschutz. Bei „e-phos“ entsteht durch die elektrolytische Abscheidung kein Reaktionsschlamm mehr, wodurch ein immer wiederkehrendes Reinigen der Anlage nebst Entsorgung des angefallenen Schlamms entfällt.

Schmierstoffsystem für den Drahtzug von Edelstahl und Titanlegierungen

Eine Weiterentwicklung des „e-phos“-Verfahren resultierte in der Einführung von „e-molyphos“.

Hierbei handelt es sich um ein Schmierstoffsystem für den Drahtzug von Edelstahl und Titanlegierungen. Dabei wird aus einem Bad elektrolytisch eine Matrix aus einem hochbeständigen Festfilm und weitern schmierenden Komponenten aufgetragen, womit die Bedingungen zwischen den Reibepartnern beim Ziehen von Edelstahl und Legierungen aus Titan deutlich verbessert werden.

Den Verfahren der Produktfamilie „e-systems“ ist gemein, dass sie trotz hoher Produktqualität nur kurze Behandlungszeit benötigen, außerdem weniger Chemikalien verbrauchen und geringere Energiekosten verursachen. Badverunreinigung wird vermieden.

„e-systems“ sind umweltfreundlich, sie verbessern die Produktqualität und senken die Produktionskosten.

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