10.01.19
Trends der Massivumformung 27./28. Februar in Düsseldorf
27. und 28. Februar finden das „Jahrestreffen der Kaltmassivumformer“ statt und parallel die „Fachtagung Warmmassivumformung“. E-Mobilität, Digitalisierung und Multimaterial-Bauweisen trieben derzeit die Entwicklung voran, sagt Veranstalter VDI. Die beiden Tagungen behandeln sie.
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„Die Kostensituation und Lieferfähigkeit von Komponenten ist eine immer wichtigere Funktion bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit und Einhaltung von Kundenwünschen in einem Industrieunternehmen. “, sagt Lars Höinghaus, bei Schaeffler Vice President Produktlinie Schmiede/Wärmebehandlung. © Schaeffler
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„Aktuell sind neue Trends erkennbar, die durch E-Mobilität, Digitalisierung und Multimaterial-Bbauweisen getrieben werden. Unternehmen der Kaltmassivumformung bieten sich hier Chancen, die eigenen Geschäftsmodelle anzupassen“, sagt der Tagungsleiter des VDI-Jahrestreffens der Kaltmassivumformer Peter Groche, Institutsleiter am Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen an der TU Darmstadt. © PTU
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„Wir stellen dar, was es braucht, um Methoden der künstlichen Intelligenz sinnvoll im technischen Umfeld von Presswerken einzusetzen“, sagt Consenses-Geschäftsführer Jörg Stahlmann. © Consenses
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Künstliche Intelligenz kann auch im Presswerk eingesetzt werden. © HA-Hessenagentur/Jan Michael Hosan
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Christiane Gerlitzky ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Funktions- und Verbundbauweisen am PTU der TU Darmstadt: „Es gibt viele massiv hergestellte Bauteile, bei denen die hohe Deformation entlang einer potenziellen Fügezone nutzbar gemacht werden kann“. © PTU
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„Hybridschmieden ist ein Herstellprozess für Hochleistungs-Bauteile mit Leichtbaupotenzial. Schon während der Umformung werden unterschiedliche Materialien gefügt. Der sonst notwendige Fügeprozess wird damit eingespart“, sagt Nico Rohrbach, Industrial Engineering bei der Leiber Group in Emmingen. © Leiber