05.04.26 – Firmenjubiläum

100 Jahre Finkernagel – Tradition trifft Innovation

Das Messejahr 2026 ist für Finkernagel Draht und Umformwerkzeuge ein ganz besonderes: Das Unternehmen aus Altena blickt auf 100 Jahre Unternehmensgeschichte zurück.

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Qualität steht bei Finkernagel an erster Stelle. Hier zu sehen: Draht-Oberflächen-Prüfung. © Finkernagel

 
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Fritz Uwe und Timo Finkernagel, Geschäftsführer in dritter und vierter Generation (v.l.n.r.). © Finkernagel

 

Seit der Übernahme des damals kleinen Drahtwerks durch Fritz Finkernagel im Jahr 1926 hat sich das Familienunternehmen zu einem international anerkannten Spezialisten für Kaltstauchdraht und Umformwerkzeuge entwickelt. Heute liefert Finkernagel anspruchsvolle Drahtlösungen für die Automobil-, Bau-, Elektro- und Maschinenbauindustrie sowie weitere Anwendungen. Mit Blick auf ein ganzes Jahrhundert technischer Entwicklung bezeichnet Geschäftsführer Timo Finkernagel das Jubiläum als „Meilenstein, der uns zugleich Ansporn ist, uns immer weiterzuentwickeln.“

Historie und Zukunftsausrichtung

Von Beginn an hat Finkernagel kontinuierlich in moderne Fertigungstechnologien investiert. Wichtige Entwicklungsschritte waren unter anderem die Gründung einer eigenen Einheit für Umformwerkzeuge in den 1960er-Jahren sowie die sukzessive Erweiterung der Produktionskapazitäten durch neue Zieh- und Wärmebehandlungsanlagen. Heute befindet sich das Unternehmen in der vierten Generation und ist nach EN ISO 9001 sowie IATF 16949 zertifiziert – ein Zeichen für höchste Qualität und Kundenorientierung im globalen Wettbewerb.

Im vergangenen Jahr konnte zudem erstmalig ein Zertifikat im Bereich Energiemanagement in Übereinstimmung mit dem Standard ISO 50001:2018 erreicht werden.

Für Geschäftsführer Fritz-Uwe Finkernagel ist dieser Erfolg Ausdruck langfristiger Orientierung: „Tradition verpflichtet, sie ist die Basis für Innovationskraft und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Kunden, Partnern und Mitarbeitenden.“

Infokasten:

Nachhaltigkeit bei Finkernagel

Zur Unternehmensstrategie gehören seit Jahren konkrete Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes und zur Steigerung der Ressourceneffizienz:

– Photovoltaiksysteme auf den Produktionshallen: rund 1710 Module mit 515 kWp Leistung sparen bis zu 300 t CO2 pro Jahr

– Rohstoffpartnerschaften für recycelte und nachhaltig hergestellte Stähle, z.B. „X Carb“, mit deutlich reduzierten Emissionen

– Energie- und Prozessoptimierung: Ausbau der Nutzung von Wasserstoff in Wärmebehandlungen sowie Nutzung von Abwärme

– Digitale Wertschöpfung: papierlose Prüf- und Prüfmittelprozesse senken Material- und Energieaufwand

– Mobilität und Logistik: Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und schrittweise Elektrifizierung des Fuhrparks

wire 2026, Halle 12 Stand A 31

Fritz Finkernagel GmbH+Co. KG

Westiger Straße 120-128

58762 Altena

Ansprechpartner ist Peter Weyer

Tel.: +49 2352 7030

info@finkernagel.com

www.finkernagel.com