08.05.26 – Pkw-Inlandsproduktion rückläufig
Elektro-Neuzulassungen treiben Pkw-Markt
Die Pkw-Inlandsproduktion belief sich im April auf 352.400 Einheiten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entsprach das einem Rückgang von knapp 4 %. In den ersten vier Monaten wurden damit 1,42 Mio. Pkw in Deutschland hergestellt, knapp 2 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Das Vorkrisenniveau wird weiterhin deutlich unterschritten: Die Produktion liegt nach den ersten vier Monaten 15 % unter dem Level des Jahres 2019.Es liegen nun auch die detaillierten Produktionsdaten für das 1. Quartal vor.
Während die Fertigung von Verbrenner-Pkw um 2 % auf 749.400 Einheiten zurückging, stieg die Herstellung von Elektro-Pkw leicht auf 422.700 Stück. Dabei wuchs die Produktion von rein batterieelektrischen Pkw (BEV) um 1 % auf 319.600 Fahrzeuge, während die Plug-In Hybride (PHEV) mit 103.100 Pkw das hohe Vorjahresniveau halten konnten. Mit 29,9 % BEV-Anteil und 9,6 % PHEV-Anteil an der Inlandsproduktion wurden jeweils Rekordwerte, was den Anteil an der Inlandsproduktion betrifft, für das 1. Quartal erreicht.
Der Export unterschritt im abgelaufenen Monat April mit 270.400 Einheiten den Wert des Vorjahresmonats um 3 %. Seit Januar wurden 1,08 Mio. Pkw und damit 2 % weniger als im Vorjahreszeitraum exportiert. Trotz zunehmender Handelserschwernisse gehen weiterhin mehr als drei von vier im Inland gefertigte Pkw ins Ausland (Exportquote: 76 %).
Die Auftragseingänge aus dem Inland konnten im April um 9 % gegenüber dem Vorjahresmonat zulegen. Gleichzeitig lagen die Bestellungen aus dem Ausland um 18 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt – die Eingänge aus dem Inland sowie dem Ausland zusammengenommen – wurden damit im April 15 % weniger Order registriert als im April 2025.
Im April stieg die Zahl der Pkw-Registrierungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3 % auf ein Volumen von 249.200 Einheiten. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden insgesamt 948.600 Einheiten neu angemeldet, 5 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Vorkrisenniveau wird auch hier deutlich unterschritten: Der Markt liegt nach den ersten vier Monaten um gut 20 % unter dem Niveau von 2019.
Im abgelaufenen Monat stiegen die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen (BEV, PHEV, FCEV) um 32 % auf ein Volumen von 91.900 Einheiten. Der Elektroanteil an den Gesamtzulassungen lag damit bei 37 %, d. h. gut jede dritte Neuzulassung im abgelaufenen Monat war ein E-Pkw. Im Detail: Die Registrierungen von BEV stiegen überdurchschnittlich um 41 % auf 64.400 Einheiten. Die Neuzulassungen der PHEV verzeichneten ein moderateres Wachstum von 13 % auf 27.500 Fahrzeuge. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres erreichte der E-Pkw-Markt damit ein Volumen von 327.600 Einheiten, ein Plus von 33 % gegenüber den ersten vier Monaten des Vorjahres. Für den Jahresverlauf ergibt sich dementsprechend ein Anstieg der BEV-Neuzulassungen um 41 % auf 224.000 Einheiten. Das PHEV-Segment wuchs in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres um 18 % und erreichte ein Volumen von 103.700 Fahrzeugen.




