30.03.26 – Drahtherstellung / Langwalzprodukten

Neues Paradigma im Finishbereich

Die bedeutendste Entwicklung in der heutigen Industrie ist die Integration von künstlicher Intelligenz zur Optimierung von Prozessen und zur Verbesserung der Produktqualität. Damit gehen unter anderem Trends wie Big-Data-Management und die Integration von Sensorik (IoT) einher.

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„Eddy eyes Pro“ verkörpert den Übergang zum digitalen Walzwerk, indem es Anwendern präzise Echtzeitdaten zu einer Vielzahl von Prozessvariablen bereitstellt. © Isend

 

Dies stellt Fachkräfte in der Stahlindustrie vor neue Herausforderungen. Die wichtigste davon ist, die richtigen Fragen zu stellen – mit anderen Worten, sich klar über das verfolgte Ziel und die benötigten Informationen zu sein. Anwender suchen keine unüberschaubare Vielzahl unabhängig arbeitender Sensoren, sondern aussagekräftige Erkenntnisse bei minimaler Komplexität.

Der Finishbereich von Walzwerken ist ein idealer Ort zur Gewinnung intelligenter Informationen. Dies ist jedoch nur durch eine logische Integration von Sensoren und Aktoren möglich und nicht durch die derzeit häufig anzutreffende hohe Streuung und fehlende Vernetzung der Systeme.

Zur Lösung dieses Problems ist in den letzten Jahren eine neue Generation von Anlagen entstanden, die heute Realität ist. Diese Anlagen sind multifunktional und in der Lage, Fehler in Echtzeit zu detektieren, Produktabmessungen zu messen und sogar Werkstoffeigenschaften wie die Härte zu bestimmen. Auf Basis dieser Daten kann künstliche Intelligenz eingesetzt werden, um Produkte und Dienstleistungen auf bislang nicht gekannte Weise zu verbessern.

Ein Beispiel dieser neuen Anlagengeneration ist das „Eddy eyes Pro“ von Isend, das innerhalb kürzester Zeit den Einsatz unterschiedlicher Technologien ermöglicht – jeweils optimal auf den Anwendungsfall abgestimmt, präzise, zuverlässig und in Echtzeit. Das System kombiniert Wirbelstromsensoren zur Fehlerdetektion und Massenstrommessung, bildverarbeitende Systeme zur sofortigen Identifikation und Klassifizierung von Fehlern, einen Hochleistungs-Profilometer sowie – in zukünftigen Versionen – ein Messsystem für metallographische Eigenschaften.

„Eddy eyes Pro“ verkörpert den Übergang zum digitalen Walzwerk, indem es Anwendern präzise Echtzeitdaten zu einer Vielzahl von Prozessvariablen bereitstellt. Diese Daten lassen sich mit weiteren Komponenten des Walzwerks, beispielsweise L2-Systemen oder MES, verknüpfen und ermöglichen so letztlich den Aufbau eines „digitalen Zwillings“ des Walzwerks.

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