13.10.26 – DRAHT 5/2026 erschienen
Federn, Federn, Federn ...
Die vorliegende DRAHT-Ausgabe steht unter dem Fokusthema ‚Federn‘. Und dank vieler Einsendungen zum Thema ist sie auch ein ‚Federn-Heft‘ geworden.
Der Verband der Deutschen Federnindustrie (VDFI) berichtet vom Start der neu ins Leben gerufenen Federnfachakadmie in Hagen. Wissenschaftler der TU Ilmenau untersuchten die Auslegung zyklisch beanspruchter Druck-, Zug- und Drehfedern. Ergebnisse, die auch für kleine und mittlere Unternehmen wichtig sind. Zu möglichen Prozessseinflüssen beim Federendenschleifen von Schraubendruckfedern haben Forscher an der TU Dortmund Grundlagenuntersuchungen durchgeführt.
Ein schwedischer Maschinenbauer berichtet über seine Anlagen zur Federdraht-Produktion. Qualität und Maßhaltigkeit von Federn sicherzustellen, ist Anliegen eines thüringischen Unternehmens. Und CAD-Modelle von Federn schaffen die Basis für duchgängige Konstruktions- und Fertigungsprozesse. Das Spannungsarmglühen neu gedacht hat ein kanadischer Ofenbauer. Wie die Federnoberfläche zur Funktion wird, zeigt ein Beschichter aus Wuppertal. Auf seine lange Tradition und große Drahtdurchmesser verweist ein italienischer Maschinenbauer von Federwindemaschinen. Selbst auf dem Mars kommen in Rover der NASA Federn zum Einsatz.
Die neue Hochleistungs-Beizlinie eines Drahtherstellers aus Hagen, die wir vorstellen, verfügt über zusätzliche Kapazitäten, die auch für das Fremdbeizen zur Verfügung stünden. Auf stolze 120 Jahre Ingenieurskunst blickt das in Schweden beheimatet Unternehmen Suzuki Garphyttan zurück. Die aus der Partnerschaft zweier Firmen entstandene Möglichkeit der Kabelverarbeitung und Kennzeichnung in einer Maschine, schafft neue Lösungen für Anwender im Schaltschrank- und Maschinenbau.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre
Jörg Dambock, Chefredakteur
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