02.10.26 – Euroblech 2026

Die Aufgabe bestimmt die Technologie. Nicht umgekehrt.

Jedes Unternehmen sucht nach der besten Lösung für seine Fertigung. Aber erfolgreiche Fertigung beginnt nicht mit einer Maschine sondern mit dem Verständnis der Aufgabe.

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Der Weg zu neuen Rohrumformungsgeometrien führt über die eigene Prototypen und Vorserienproduktion. © transfluid

 
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In der Zusammenarbeit von Trumpf und transfluid bringt Trumpf seine Kompetenz im Laserschneiden ein, transfluid die Rohrbearbeitung, Automation und Vernetzung der nachgelagerten Prozesse. © transfluid

 
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Die entscheidende Frage lautet nicht: Welche Maschine brauche ich? Sondern: Wie entsteht die wirtschaftlichste Produktion für mein Bauteil? Genau dort beginnt die Arbeit von transfluid. Welche Funktion übernimmt das Bauteil? Welche Werkstoffe kommen zum Einsatz? Welche Stückzahlen sind geplant? Und welche Anforderungen werden zukünftig hinzukommen? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, entsteht eine Lösung, die technisch überzeugt und langfristig wirtschaftlich arbeitet.

Von der Idee zur Fertigung

Eine Prozesskette beginnt nicht erst beim Biegen, Umformen oder Trennen. Oft setzt transfluid bereits bei der Entwicklung eines Bauteils an. Im eigenen Prototyping werden Musterteile gefertigt, Werkzeuge entwickelt, Fertigungsstrategien verglichen und Prozesse unter realen Bedingungen erprobt. So entstehen aus ersten Bauteilideen wirtschaftliche Fertigungskonzepte – vom Prototyp bis zur automatisierten Serienfertigung.

Technologie braucht ein starkes Fundament

Automatisierung, Robotik und digitale Vernetzung können ihr Potenzial nur entfalten, wenn die grundlegenden Fertigungsprozesse zuverlässig und reproduzierbar funktionieren. Die Basis bilden deshalb die eigenen transfluid Technologien: Rohrbiegen, Umformen, Trennen, Automation, Materialfluss und digitale Fertigungsplanung. Mechanik, Steuerung, Software und Automation werden dabei von Beginn an als Gesamtsystem gedacht. Wo weitere Technologien sinnvoll sind, integriert transfluid gezielt Lösungen spezialisierter Partner. Nicht die Anzahl der Technologien entscheidet, sondern ihre optimale Kombination.

Digital geplant, real produziert

Mit der hauseigenen Software t project verbindet transfluid Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Produktion. Fertigungsabläufe lassen sich vorab planen, Programme offline erstellen und Bearbeitungsschritte virtuell simulieren. Offene Schnittstellen ermöglichen den Austausch von Konstruktions- und Fertigungsdaten. So entsteht ein durchgängiger digitaler Prozess – von der CAD-Zeichnung bis zum fertigen Bauteil.

Gemeinsam gedacht, perfekt kombiniert

Wie dieses Prinzip funktioniert, zeigt die langjährige Zusammenarbeit von Trumpf und transfluid. Trumpf bringt seine Kompetenz im Laserschneiden ein, transfluid die Rohrbearbeitung, Automation und Vernetzung der nachgelagerten Prozesse. Auf der Euroblech wird dieses Zusammenspiel live erlebbar: Eine transfluid VARIOLINE-Biegemaschine ist auf dem Trumpf-Messestand Bestandteil einer automatisierten Fertigung und übernimmt die Rohrbearbeitung unmittelbar nach dem Laserschneiden. So entsteht aus spezialisierten Technologien eine durchgängige Produktionslösung.

Flexibilität entscheidet

Moderne Automation muss nicht nur schnell, sondern vor allem flexibel sein. Ein Beispiel dafür ist der automatische Werkzeugwechsel. Unterschiedliche Werkzeuge werden selbstständig gewechselt, sodass verschiedene Bauteile unmittelbar nacheinander gefertigt werden können. Rüstzeiten sinken, der Materialfluss bleibt erhalten und auch kleinere Losgrößen lassen sich wirtschaftlich automatisieren. Die Produktion passt sich dem Bauteil an – nicht umgekehrt.

Intelligentes Zusammenspiel

Die Zukunft der Rohrfertigung liegt nicht in einer einzelnen Technologie. Entscheidend ist, wie intelligent Engineering, Prototyping, Maschinen, Software und Automation miteinander verbunden werden. transfluid entwickelt deshalb nicht einfach einzelne Maschinen, sondern durchgängige Fertigungslösungen. Eigene Technologien bilden die Basis, spezialisierte Partner ergänzen sie dort, wo sie einen echten Mehrwert schaffen. Denn am Ende entscheidet nicht die einzelne Maschine. Entscheidend ist, wie intelligent alles zusammenspielt.

www.transfluid.de

Euroblech: Halle 11 / B111