21.04.26 – In Düsseldorf
Tube-Messe unter harten Rahmenbedingungen
Kriege, demolierte Lieferketten, gesperrte Handelswege und knappe Rohstoffe: Die Tube musste sich diesmal in einem besonders harten Umfeld behaupten.
Trotzdem: In den Düsseldorfer Messehallen wurde diskutiert, entwickelt, es wurden Dinge neu gedacht. Hier zeigte die Tube-Branche ihren ungebrochenen Willen, die Zukunft aktiv zu gestalten und neue Wege zu beschreiten. 2600 Aussteller aus 65 Ländern sorgten für Strahlkraft und Multiplikationseffekte. 119.000 Quadratmeter in 16 Messehallen waren dieses Jahr belegt worden. Der Streik im Flugverkehr machte es den Veranstaltern wie Besuchern diesmal allerdings noch schwerer als die geopolitischen Rahmenbedingungen eh´ schon vermuten ließen, ihre Geschäfte und Ziel führende Gespräche abzuwicklen... Dennoch: Die Tube bleibt ein Meilenstein in der internationalen Messelandschaft, wenn es um Maschinen, Anlagen, Lösungen und Produkte aus den Industriebereichen Draht, Kabel und Rohre, inklusive KI-Anwendungen und Fastener-Lösungen geht.
Ein Schlaglicht: Resiliente Materialien müssen her, unter anderem für die Rüstungsindustrie. Der Markt braucht zuverlässige Produzenten und setzt auf neue Lieferketten. Das Thema Rüstung gewinnt an Bedeutung. Neue Besucherzielgruppen strömten deshalb ans Rheinufer, suchten konkrete Lösungen für hohe Anforderungen an Material und Güte. Dazu gabe es auf der Messe ein Rahmenprogramm mit begeisternden Premieren.
So sieht sich die Messe
Die Tube-Messe ist pulsierendes Industrie-Event.Tradition und Zukunft gehen in Hand in Hand! So das Credo der Messemacher 2026. Im Zentrum immer der Blick nach vorn: Künstliche Intelligenz, Robotik, erneuerbare Energien und Energiewende waren auch viel diskutierte und durchaus kontroverse Themen bei den Messebesuchern.




