12.10.25 – Anzeige
NEU – Fronius Additive Cell
Ob Ersatzteil, Prototyp oder komplexes Einzelstück: Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) gewinnt in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Fronius vereint mit der neuen Additive Cell modernste CMT-Schweißtechnologie, intelligente Prozesssteuerung und anwenderfreundliche Software zu einem Gesamtsystem, das die Herstellung hochwertiger Metallbauteile einfacher und ressourcenschonender macht.
Die Anforderungen an moderne Fertigungsprozesse steigen kontinuierlich. Kürzere Entwicklungszyklen, höchste Materialeffizienz sowie wirtschaftliche Herstellung komplexer Geometrien sind gefragter denn je. Von der Luft- und Raumfahrt über die Öl- und Gasindustrie bis hin zum Druckbehälterbau, Schienenfahrzeug- und Automobilsektor: Viele Branchen fordern maßgeschneiderte Einzellösungen und schnell verfügbare Ersatzteile. Genau hier spielt die Additive Fertigung ihre Stärken aus. Mit dem Metall-3D-Druck entstehen Bauteile quasi aus dem Nichts. Die Komponenten halten im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsverfahren wie Gießen, Zerspanen oder Fräsen den Material- und Kostenaufwand gering.
Ausschlaggebend für eine additive Fertigung mittels Directed Energy Deposition-Arc (DED-Arc) in der gewünschten Qualität ist ein stabiler Schweißprozess, der einen gleichmäßigen Lagenaufbau ermöglicht. Besonders geeignet ist dafür das CMT Additive PRO, das auf dem von Fronius entwickelten Cold Metal Transfer (CMT) Prozess basiert. Dieser vergleichsweise kühle Kurzlichtbogenprozess überzeugt mit seiner – im Vergleich zu anderen additiven Verfahren – hohen Abschmelzleistung bei geringer Wärmeeintragung. Die „CMT Additive PRO“-Kennlinien sind speziell an die Anforderungen der additiven Fertigung angepasst. Features wie ein Abschmelzraten-Stabilisator, Pulsed HotStart, CTWD-Messung und eine Leistungskorrektur ermöglichen einen stabilen Prozess.
Für viele Unternehmen ist die additive Fertigung mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Im Vergleich zu klassischen Fertigungstechniken ist jedoch die Materialverschwendung deutlich geringer und es sind weder aufwendige Formen oder Werkzeuge noch lange Vorlaufzeiten nötig. Vor allem mit der neuen Fronius Additive Cell kann schnell mit dem Druck der ersten Bauteile gestartet werden. Diese ist ein perfekt abgestimmtes Gesamtsystem, das von Fronius für die Anforderungen der Industrie entwickelt wurde. In der Schweißzelle sorgen das CMT Additive PRO in Kombination mit der Fronius iWave für einen präzisen Schweißvorgang. Die Systemsteuerung Polaris steuert alle Abläufe. Die Fronius Additive Cell umfasst nicht nur die Hardware, sondern auch das eigens entwickelte Software-Bundle Vectris. Vectris vereint das Maschine Tool Service KIT und den Postprozessor in einer zentralen Plattform.




