13.01.26 – Wachstumssignal

Kemper sieht den Silberstreif am Horizont ganz im Westen

Kemper geht einen Schritt seiner internationalen Wachstumsstrategie: CEO Frederic Lanz hat zum Jahreswechsel seinen Arbeitsmittelpunkt in den US-Bundesstaat Michigan verlagert.

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Arbeitet seit Januar im "Westen": CEO Frederic Lanz. © Kemper

 

Nordamerika spielt eine zentrale Rolle für die langfristige Entwicklung von Kemper heißt es aus Vreden. Der Markt verzeichnet seit Jahren steigende Nachfrage nach moderner Absaugtechnik, Automatisierungslösungen und sicherheitsrelevanten Systemen. Mit der Präsenz vor Ort wolle man seine Nähe zu Kunden, Partnern, OEMs und strategischen Netzwerken weiter ausbauen. „Unsere Strategie basiert seit jeher auf einem einfachen Prinzip: Machen. Wir setzen um, was wir uns vornehmen“, sagt Frederic Lanz. „Der Schritt in die USA ist ein deutliches Commitment zu unserer Wachstumsstrategie und ein Zeichen dafür, dass wir das, was wir planen, auch umsetzen. Für den Markt, für unsere Kunden und für die nachhaltige Weiterentwicklung.“

Unternehmerische Chance

In einer Zeit globaler geopolitischer Verschiebungen und fragiler Lieferketten steht der deutsche Mittelstand vor besonderen Herausforderungen. Zunehmende wirtschaftliche Unsicherheiten und eine hohe Abhängigkeit von traditionellen Märkten bergen Risiken, die proaktives Handeln erfordern. Kemper begreift diese Situation nicht als Bedrohung, sondern als Chance zur strategischen Neuausrichtung. Der Schritt in die USA ist eine bewusste Entscheidung zur Diversifizierung und Risikominimierung. Durch die Stärkung des nordamerikanischen Standbeins sichert das Unternehmen seine globale Wettbewerbsfähigkeit und schafft eine robuste Basis für nachhaltiges Wachstum, unabhängig von regionalen Konjunkturschwankungen.

Die organisatorische Basis wurde in den vergangenen Jahren gezielt gestärkt: klare Verantwortlichkeiten, starke Führungsteams und robuste Prozesse in allen operativen Bereichen. Diese Entwicklungen sind der Grundstein dafür, dass ein solcher Schritt in der Unternehmensspitze möglich ist. Entsprechend ist, dass sowohl die Infrastruktur als auch das Mindset flexibel aufgestellt sind, um diesen Schritt ohne Hürden umzusetzen.

Wachstumsmotor Nordamerika

Nordamerika zählt für Kemper seit Jahren zu den am stärksten wachsenden Regionen des Unternehmens. In einem Umfeld mit hohem Automatisierungsgrad und großen industriellen Netzwerken ergeben sich Chancen – sowohl im klassischen Kerngeschäft als auch in neuen Technologien. „Dass Frederic persönlich vor Ort ist, zeigt unseren Anspruch, die Chancen dieses Marktes nicht nur wahrzunehmen, sondern aktiv zu gestalten“, sagt Björn Kemper, CEO. „Es zeigt, dass wir Nähe nicht organisieren, sondern leben: echte Präsenz im Markt, dort wo Entwicklungen entstehen und wir gemeinsam mit unseren Partnern wachsen wollen.“

„Wenn man Wachstum ernst nimmt, dann gehört dazu, dort zu sein, wo der Markt passiert“, sagt Lanz. „Es ist kein großer Auftritt, sondern ein logischer Schritt: näher am Geschehen, näher an unseren Kunden und näher an den Impulsen für die nächsten Jahre.“

Für Teams, Kunden und Partner in Europa ändert sich durch die Verlagerung des CEO-Standorts nichts. Die gewohnten Strukturen und Ansprechpartner bleiben bestehen. Die digitale Zusammenarbeit – längst gelebte Praxis – ermöglicht eine nahtlose Steuerung über Kontinente hinweg.

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